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10 Gründe für laufen

Das Laufen ist sicher die einfachste und wichtigste Art des Sporttreibens. Das liegt nicht nur an der Möglichkeit, praktisch immer und überall laufen zu können. Auch der geringe Zeit- und Kostenaufwand beim Laufen ist ein großer Pluspunkt dieser Art des Trainings. Was viele Menschen dabei vergessen: Laufen ist vor allem auch förderlich für die Gesundheit. 10 wichtige Faktoren des Körpers und des Geistes, die vom Laufen positiv beeinflusst werden, finden sich hier in dieser Übersicht.

10 Gründe für laufen

1. Herz und Kreislauf

Laufen stärkt den Herzmuskel und hilft dem Kreislauf zu mehr Leistung. Das Herz lernt, pro Schlag mehr Blut zu pumpen. Dadurch wird pro Herzschlag mehr Sauerstoff in die Organe, die Muskulatur und das Gehirn gepumpt. Das hilft dabei, schneller zu laufen. Außerhalb des Laufens sinkt die Pulsfrequenz. Der Ruhepuls kann beim Freizeitathleten bis zu 40 Schläge pro Minute absingen. Außerdem reduziert Lauftraining die Gefahr einer Herz-Kreislauferkrankung. Beim Lauftraining ist der Blutdruck erhöht, so dass die Gefäße ihre Elastizität regelmäßig üben. Im Gegenzug dazu entlastet der niedrigere Ruhepuls die Gefäße außerhalb der Belastungsphasen.

2. Lunge

Laufen trainiert die Atemmuskulatur und verbessert die Leistungsfähigkeit der Lunge. Es werden mehr Kapillaren ausgebildet, so dass bei gleichem Lungenvolumen mehr Sauerstoff aufgenommen werden kann. Das macht die Sauerstoffversorgung des Blutes effektiver.

3. Stoffwechsel

Regelmäßiges Laufen erhöht die Stoffwechselrate und führt zu erhöhtem Kalorienverbrauch und vermehrter Fettverbrennung auch noch Stunden nach dem Training (Nachbrenneffekt). Leider lernt der Körper, effizienter zu laufen und mit weniger Energie die gleiche Laufleistung zu erreichen. Am stärksten ist dieser Effekt innerhalb der ersten sechs Monate nach Beginn des regelmäßigen Trainings. Aber natürlich hat der Läufer trotz Trainingseffekt einen höheren Kalorienverbrauch als ein vergleichbarer Nicht-Sportler.

4. Psyche und Gehirn

Durch regelmäßiges Ausdauertraining wird das Gehirn regelmäßig extrem gut mit Sauerstoff versorgt. Der Hippocampus, das Areal des Gehirns, dass für Erinnern und Lernen zuständig ist, wird dadurch stimuliert und die kognitiven Fähigkeiten werden verbessert. Auch im Hinblick auf Alterungsprozesse im Gehirn ist der Läufer im Vorteil: Die Leistungsfähigkeit des Gehirns bleibt länger erhalten. Es gibt außerdem Hinweise auf verbesserte psychische Gesundheit, da Laufen Stress und Sorgen reduziert. Durch die Bewegung wird das Stresshormon Cortisol abgebaut. Deswegen beginnt man sich schon nach wenigen Minuten Lauftraining besser zu fühlen.

5. Beinmuskulatur

Weitere Vorteile des Laufens sind, dass Laufen die Beinmuskulatur kräftigt. Um so besser Anversen und Kniehub sind, um so umfangreicher werden Waden, rückseitige und vorderseitige Oberschenkelmuskulatur sowie die Gesäßmuskulatur trainiert. So gut dieses Training ist, bleibt es doch als Ausdauertraining in Ausprägung der Maximalkraft unter den Möglichkeiten eines zusätzlichen Krafttrainings wie Kniebeugen.

6. Rumpfmuskulatur

Insbesondere beim Laufen im Gelände auf Naturwegen wird die feine Muskulatur des Rumpfes gefordert. Die kleinen Korrekturen, die man jeden Schritt macht, trainieren die Haltungsmuskulatur, verbessern die Koordination, die Haltung und die Stabilität in deinem ganzen Körper. Diesen Effekt merken gerade Laufanfänger. Nicht selten sind regelmäßige Rückenschmerzen nach den ersten Lauftrainings Geschichte. Allerdings kann zusätzliches Training zur Kräftigung der Rumpfmuskulatur zusätzlich hilfreich sein, um die Stabilität des Körpers und damit die Übertragung der Laufbewegung in Geschwindigkeit zu verbessern.

7. Knochen

Da man beim Laufen sein eigenes Körpergewicht trägt und bei jedem Schritt das mehrfache seines Körpergewichtes abfedern muss, wird die Struktur der Knochen stark belastet und gefordert. Natürlich passt sich der Körper dieser Belastung an und macht die Knochen stärker und verbessert die Knochendichte. Die Vorteile des Laufens werden hier insbesondere für Frauen in der Osteoperose-Prophylaxe deutlich. So gibt es z.B. den Tipp, zum Erhalt der Knochendichte täglich 5mal von einem Stuhl zu springen.

8. Vorteile des Laufens für Männer

Männer haben größere Herzen als Frauen und können daher mehr Blut, also mehr Sauerstoff pro Herzschlag zur Muskulatur transportieren. Der höhere Testosteronspiegel begünstigt den Muskelaufbau und erhöht die Anzahl der roten Blutkörperchen. Diese transportieren den Sauerstoff in den Muskel.

9. Vorteile des Laufens für Frauen

Der durchschnittlich höhere Körperfettanteil der Frauen gegenüber den Männern ist dem höheren Östrogenspiegel der Frau geschuldet. Auch wenn das häufig als Nachteil empfunden wird, ermöglicht das Östrogen eine schnellere Bereitstellung der Energie aus den Fettreserven beim Langstreckenlauf. Das erklärt, dass der Geschwindigkeitsunterschied zwischen Männern und Frauen kleiner wird, wenn die Strecken länger werden.

10. Laufen schützt vor Krebs

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Laufen und Sport treiben im Allgemeinen vor Krebs schützt. Wer jeden Tag mindestens 30 Minuten Sport treibt oder läuft, senkt das Risiko für bestimmte Krebsarten um bis zu 30 %.


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