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Einfache Geldspar-Tipps für den Alltag

Ein gesunder Finanzhaushalt ist maßgeblich für die Lebensqualität verantwortlich und trägt einen bestimmten Teil zum eigenen Glück bei. Wird das Geld am Ende des Monats immer wieder knapp, können sowohl Lebensqualität und -glück erheblich darunter leider. Daher ist es ratsam, sich ein gewisses finanzielles Polster zu schaffen. Mit einfachen Tipps kann der eine oder andere Euro gespart werden.

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Sparen im Alltag kann ganz einfach sein. Bildquelle: luxstorm / Pixabay

Sparen beim Wocheneinkauf

Geld zu sparen verbinden viele Menschen mit erheblichem Aufwand und sehen ihren jetzigen Lebensstil bedroht, da sowohl finanzielle Einbußen als auch soziale Einschränkungen vermutet werden. Bei größeren Anschaffungen oder geplanten Urlauben kann unter Umständen solch eine Umstellung der eigenen Lebensweise vonnöten sein, doch auch kleinere Veränderungen im Alltag können den Finanzhaushalt entlasten.

Zum alltäglichen Leben gehört vor allem der wöchentliche Einkauf, der sich ideal zum Geld sparen anbietet. Dabei ist das Sparpotenzial davon losgelöst, ob die eigenen Kaufpräferenzen beim vermeintlich günstigeren Discounter oder klassischen Supermarkt liegen. Um das Verhaltensmuster beim Einkaufen entscheidend zu verändern, hilft es strukturiert an die Sache heranzutreten.

Empfehlenswert ist beispielsweise eine Einkaufsliste, die abgearbeitet werden kann und spontanen Käufen entgegenwirkt. Die vorgefertigte Liste lässt sich zudem mit Deals verbinden, die in Form von Sonderangeboten und Rabattierungen in den einzelnen Filialen auftreten. So kann nochmals extra Geld gespart werden.

Spontankäufe verhindern

Der wohl größte Feind des effektiven Geldsparens sind Spontankäufe, die meist aus einer Impulsentscheidung resultieren. Sie können unter Umständen ein Loch ins Portemonnaie reißen und führen nach kurzer Bedenkzeit eher zu Frust anstatt zum ersehnten Glück. Diese außerplanmäßigen Einkäufe werden gezielt von Marketing-Kampagnen forciert und sollen Konsumenten zum Geldausgeben animieren. Spontankäufe können überall passieren, egal ob im Supermarkt, im Internet oder im Elektrofachhandel.

Um den Impuls für solche Anschaffungen zu kontrollieren, hilft die 30-Tage-Regel. Wurde ein Objekt der Begierde ins Auge gefasst und es macht sich ein Kaufdrang breit, sollte das Produkt zunächst auf die 30-Tage-Liste geschrieben und mit einem Erstdatum versehen werden. Ab hier beginnt eine Wartezeit von insgesamt 30 Tagen, die disziplinarisch eingehalten werden muss. Ansonsten verfehlt die Regel ihren Zweck.

Nach Ablauf der zeitlichen Frist muss erörtert werden, ob man das Produkt noch immer kaufen möchte. Falls ja, obliegt die Kaufentscheidung einem rationalen Kontext und kann mit reinem Gewissen getätigt werden. Die 30-Tage-Regel hilft im Idealfall dabei, das eigene Geld nur für sinnvolle Dinge auszugeben und schont auf dieser Art und Weise den Finanzhaushalt.

In einzelnen Situationen kann der Kaufdrang allerdings so stark sein, dass der zeitliche Aufschub von 30 Tagen sich wie eine Tortur anfühlt. Um trotzdem die Kontrolle zu behalten und einen Spontankauf zu vermeiden, kann die 30-Tage-Regel in eine 10-Minuten-Regel umfunktioniert werden. Diese ist besonders beim Shopping von Kleidung und kleineren Gegenständen effektiv. Das Produkt sollte zehn Minuten genau beäugt und eventuell im Laden mit sich herumgetragen werden. In dieser Zeit verarbeitet die Psyche die neuen Informationen und geht relativierter mit dem aufkeimenden Kaufdrang um.

Kleiderschrank ausmisten

Jeder hat im eigenen Kleiderschrank einige Kleidungsstücke, die nur noch verkümmern und nicht mehr angezogen werden. Eventuell passt das Lieblingsoberteil nicht mehr und die eine Jeans ist verwaschen. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Kleidung nicht mehr getragen wird. Laut einer Umfrage von Greenpeace beträgt die durchschnittliche Lebensdauer von Kleidung in deutschen Haushalten selten mehr als drei Jahre.

Mit dieser kurzweiligen Lebensspanne lässt sich bares Geld sparen. Anstatt die aussortierte Kleidung im Schrank versauern zu lassen, kann strukturiert ausgemistet und anschließend verkauft werden. Mittlerweile existieren in vielen Städten der Republik private und öffentliche Flohmärkte, die zuweilen auf bestimmte Zielgruppen zugeschnitten sind. Hier lässt sich jede Art von Kleidung in Geld ummünzen, das der eigenen Haushaltskasse zugutekommt.

Für viele Menschen mag bereits das Ausmisten des Kleiderschranks mit zu viel Aufwand verbunden sein. Wer planlos an die Sache herangeht, wird sicherlich den einen oder anderen Stressmoment erleben. Daher ist eine gewisse Struktur empfehlenswert. Eine Unterteilung der einzelnen Kleidungsarten wie z.B. Hosen, T-Shirts oder Pullovers ist hilfreich, um eine Grundordnung zu schaffen. Ob ein Kleidungsstück letztlich wirklich aussortiert wird, lässt sich mit unterschiedlichen Stapeln herausfiltern. Ist man sich bei einigen Entscheidungen unsicher, können diese Kleidungsstücke separat gesammelt werden. Erst im Nachgang wird ein endgültiges Urteil gefällt.

Fixkosten überprüfen

Zum alltäglichen Leben gehören auch die monatlichen Fixkosten, die nicht selten einen erheblichen Teil der persönlichen Abgaben darstellen. Darunter fallen unter anderem Dinge wie Strom, Gas, Öl und Dienstleistungen aus dem Telekommunikationssektor. Da sich die unterschiedlichen Anbieter aus den Wirtschaftsbereichen in einem stark geführten Preiswettkampf befinden, können Konsumenten das beste Angebot für sich nutzen.

In manchen Fällen ist ein Wechsel der aktuellen Anbieter nicht einmal notwendig, da ein Vergleich der einzelnen Unternehmen die aktuelle Preislage widerspiegelt. Mit diesem Wissen befinden sich Verbraucher in einer sehr guten Verhandlungsposition und können bessere Konditionen beim derzeitigen Anbieter herausschlagen. Daher ist das regelmäßige Informieren und Vergleichen ein Muss, um effektiv Geld zu sparen.

Verhalten im Haushalt

Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist. Nach diesem Motto lässt sich auch im Haushalt Geld sparen. Dafür muss allerdings die Lebensweise in den eigenen vier Wänden sensibilisiert werden und eine bewusste Verhaltensänderung vonstattengehen. Diese Änderungen sind zwar nur minimal, haben allerdings eine weitreichende Wirkung, da sie dauerhaft Geld einsparen.

Eine der größten finanziellen Belastungen im Haushalt ist der Stromverbrauch. Unabhängig vom Tarif und Anbieter, lässt sich bei bewusster Stromnutzung eine Rückzahlung erwirken. Viele Haushaltsgeräte verfügen heutzutage über einen Standby-Modus, der eventuell harmlos erscheinen mag, auf Dauer aber ordentlich Strom verbraucht. TV-Geräte oder PC-Bildschirme befinden sich nach dem Ausschalten meist im Standby und beziehen weiterhin Energie. Das manuelle Ausschalten ist hier ratsam, um den Verbrauch zu senken.

Wasser ist ebenfalls ein Geldfresser, da es täglich und zuweilen auch im Übermaß genutzt wird. Viele Menschen lassen beispielsweise beim Zähneputzen dauerhaft das Wasser laufen, anstatt es kurzweilig abzustellen. In einem Mehrfamilienhaushalt kann die Sensibilisierung des Wasserverbrauchs zu gehörigen Einsparungen führen.

Wasser und Strom werden auch von der Spülmaschine verbraucht. Um die Ressourcen effektiv und gezielt wie möglich einzusetzen, sollte im Idealfall nur eine volle Spülmaschine in Betrieb genommen werden. Einzelne Teller und kleinere Dinge können per Hand abgewaschen werden, auch wenn die eigene Bequemlichkeit dafür aufgeopfert werden muss.


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