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Guns N‘ Roses: Rocklegenden spielten live in Mexico

Im Zuge der Corona-Krise wurden bereits zahlreiche Veranstaltungen und Events abgesagt, doch nicht alle Vertreter der Musikbranche lassen sich augenscheinlich von der Pandemie abschrecken. Dazu gehört auch die Kultband Guns N‘ Roses, die am 14. März ein Live-Konzert in Mexico City gaben und dem Publikum in schweren Zeiten ein unvergessenes Erlebnis bescherte. Der Auftritt und der begeisterte Empfang zeigen, dass das Vermächtnis der Kultband überall auf der Welt zu spüren ist und weit über das Musikbusiness hinausgeht.

Guns-N-Roses
Menschenmenge auf einem Konzert

Guns N‘ Roses sind auf der ganzen Welt bekannt und genießen Kultstatus bei ihren Anhängern. Bildquelle: Pexels / Pixabay

Vermächtnis einer Kultband

Guns N‘ Roses ist eine der einflussreichsten Rockbands der jüngeren Vergangenheit, die Ende der 1980er und Anfang der 1990er auf der Höhe ihres Schaffens waren. Die Kultband um Leadsänger Axl Rose verkaufte ihr Debütalbum Appetite for Destruction weltweit rund 35 Millionen Mal. Trotz unzähligen „Ups and Downs“ genießt Guns N‘ Roses in der Musikbranche Kultstatus und wird von den Fans verehrt. Seit ihrer Wiedervereinigung im Jahre 2016 ist die Band zurück im Business. Im Zuge ihrer nächsten Welttournee machen Axl Rose und Co. auch Halt in Deutschland.

Die musikalische Präsenz der Band ist seit ihrer Entstehung auf der gesamten Welt zu spüren. Ähnlich wie andere Ikonen haben Guns N‘ Roses ihr Genre maßgeblich geprägt und die nachfolgenden Rockgenerationen auf ihrem Werdegang indirekt begleitet. Nicht umsonst listet der Rolling Stone die Band auf Rang 92 der 100 größten Musiker aller Zeiten. Auch abseits der Musikbranche ist die Präsenz der Rocklegenden zu spüren. So verewigte die Glücksspielindustrie in Form des Softwareentwicklers NetEnt das Vermächtnis in einem Online-Spielautomat.

Der Guns N‘ Roses Slot lässt die Spieler in die Rolle des Slash und sogar des Axl Rose schlüpfen, die die Welt bereisen und versuchen im Rahmen der ikonischen Songs bestimmte Runde freizuschalten. Dabei fühlen sich Fans und begeisterte Zocker beim Guns N‘ Roses Spielautomat als Teil der Band im Online Casino.

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Trotz Corona: Live-Konzert in Mexico

Das Coronavirus hält zurzeit die gesamte Welt in Atem und hat bereits viele Veranstaltungen auf dem Gewissen. Guns N‘ Roses hat sich offenbar vorgenommen, der derzeitigen Krise zu trotzen. In Mexico City gab die Kultband als Headliner des Vive Latino Festivals am 14. März ein Live-Konzert. Insgesamt 22 Songs präsentierte die Band im Rahmen ihres Auftritts.

Obgleich Axl Rose und Co. eine Show nach Maß ablieferten, die kursierende Corona-Krise war auf dem Festival omnipräsent. Viele der angekündigten Acts entschieden sich aufgrund der Ansteckungsgefahr dem Festival fernzubleiben, so dass der Umfang der Veranstaltungen drastisch schrumpfte. Die Besucher mussten sich zudem verstärkten Sicherheits- und Gesundheitskontrollen aussetzen. So durfte erst das Festivalgelände betreten werden, wenn eine entsprechende Fiebermessung durchgeführt wurde.

Der Veranstalter des Events gab in einem Statement zu verstehen, dass sich trotz der Corona-Pandemie das aktuelle Gesundheitsrisiko in Mexico in einem kalkulierbaren und abschätzbaren Rahmen bewegen würde. Die Behörden des Landes stuften die Epidemie im Rahmen des Festivals in Phase 1 ein. Auf Grundlage dieser Tatsache sah sich der Veranstalter nicht gezwungen, das Event zu annullieren.

Song „So Fine“ feiert Comeback

Die Setlist des Live-Auftritts hatte für das Publikum eine echte Überraschung parat. So performte Duff McKagan den Song So Fine, der das letzte Mal vor 27 Jahren von Guns N‘ Roses auf einem Konzert gespielt wurde. Der Bassist hatte den Track als Tribut an Johny Thunders geschrieben und übernahm wie bereits auf dem Album die Rolle des Leadsängers.

Guns N‘ Roses: Historie mit Turbulenzen

Aus heutiger Perspektive gleicht der Weg der Band zum Kultstatus einer Achterbahnfahrt, die vor allem von rockbandartigen Klischees geprägt war. Nicht umsonst existiert eine Dokumentation über Guns N‘ Roses, die den Titel Die gefährlichste Band der Welt trägt. Die Geschichte von Guns N‘ Roses präsentiert demnach eine beispiellose Berg- und Talfahrt durch das Popgeschäft.

Zahlreiche Anekdoten und Vorkommnisse der eher rabiaten Natur pflastern den musikalischen Werdegang der Kultband, die sich über die Zeit mit immer wieder neuen Zusammensetzungen konfrontiert sah. Frontmann und Rocklegende Axl Rose bildete dabei die einzige Konstante.

Nach der im Jahr 1988 erschienen Platte GN’R Lies, die die Songs der EP Appetite for Destruction enthielt, kamen die ersten Turbulenzen im Bandgefüge auf. Grundlage dafür bildete die Tatsache, dass die Platte nicht an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen konnte. In der Konsequenz sorgten die ständigen Gerüchte über Drogenmissbrauch, verbale und sogar gewalttätige Auseinandersetzungen innerhalb der Band und vergleichbare Vorkommnisse für eine Dauerplatzierung in den Schlagzeilen der Presse.

Anfang der 2000er musste in Toronto ein Konzert der Band kurzfristig abgesagt werden, weil laut offiziellen Angaben Axl seinen Flug verpasste. Die Annullierung in letzter Sekunde ließ das Publikum auf die Barrikaden gehen. Sie griffen zu Mülleimern, Blumentöpfen und Absperrgittern, mit denen sie sämtliche Glasscheiben und Türen zerstörten. Dabei wurden rund zwölf Menschen verhaftet. Ähnliches ereignete sich auch in Philadelphia, so dass die gesamte Tour in Nordamerika abgesagt werden musste.

Wiedervereinigt seit 2016

Trotz oder gerade wegen ihrer turbulenten Vergangenheit hat Guns N‘ Roses den Kultstatus in der Rock- und Musikwelt inne. Im Laufe der Zeit schaffte es die Band, die vergangenen Auseinandersetzungen und Streitigkeiten ad acta zu legen. Bereits 2015 verdichteten sich die Zeichen auf eine Wiedervereinigung, die im Jahre 2016 auch tatsächlich offiziell von der Band verkündet wurde. Erstmals nach rund 23 Jahren standen Axl Rose, Slash und Duff McKagan wieder gemeinsam auf einer Bühne.


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