Skip to main content

Ist die Partnersuche ab 60 schwieriger?

Diese Frage stellen sich natürlich besonders diejenigen, die in einem Alter jenseits der 60 und ungewollt Single sind. Manch einer ist vielleicht verwitwet oder wurde für einen jüngeren Partner verlassen. Das ist traurig und nagt am Selbstbewusstsein. Aber objektiv betrachtet ist die Partnersuche ab 60 nicht einfacher und nicht schwieriger als in jedem anderen Alter. Ja vielleicht ist sie sogar ein wenig einfacher, denn wer jenseits der 60 einen Partner sucht, meint es bestimmt ernst.

Ist die Partnersuche ab 60 schwieriger

Wo sollte man einen Partner suchen?

Wo sollte man ab 60 nach einem Partner suchen? Jugendliche Treffpunkte wie Discos oder Clubs kommen dafür ja eher nicht infrage. Extrem vielfältig scheinen die Hilfsangebote im Internet zu sein. Doch naiv ist, wer dahinter kein Geschäft wittert. An der Einsamkeit lässt sich schließlich gut verdienen und Menschen ab 60 haben oftmals auch finanziell ausgesorgt. Also ist der Weg über die digitale Partnervermittlung wohl nicht die erste Wahl, wenngleich es neben unseriösen Partnervermittlungen sicher auch seriöse gibt. Jenseits der 60 haben die meisten Menschen ausgeprägte Hobby und Vorlieben und sie haben nun oftmals auch die Zeit, diesen ausgiebig nachzugehen. Ein gemeinsames Hobby oder Sport kann Menschen zusammenbringen. Nun wird man als eingefleischter Modelleisenbahner wohl kaum über das Hobby die Frau seiner Träume finden. Es ist jedoch nie zu spät, den Horizont zu erweitern. Wer Literatur liebt und gern ins Theater oder in die Oper geht, hat es da schon wesentlich einfacher.

Kostenlose-Partnersuche.de
Aliquam euismod erat libero, eu condimentum nisl hendrerit vel.
$11 / month
Partnersuche-ab-50.de
Aliquam euismod erat libero, eu condimentum nisl hendrerit vel.
$22 / month
Kontaktanzeige.com
Aliquam euismod erat libero, eu condimentum nisl hendrerit vel.
$22 / month

Natur und Kultur gemeinsam entdecken

Fakt ist, dass recht viele Menschen über 60 Singles sind. Aus dieser "Not" kann man eine Tugend machen. Viele tun sich beispielsweise in gemischten Gruppen zusammen um Rad zu fahren und zu wandern und so die Natur nebst lohnenswerter Ausflugsziele gemeinsam zu entdecken. Voraussetzung ist natürlich, dass man Leute kennt und kommunikativ ist. Vielleicht kann es nützlich sein, selbst eine solche Initiative anzustoßen. Das könnte über ein Inserat in der Lokalzeitung oder über einen Aushang im Wohnviertel funktionieren. Haben sich erst einmal ein paar Leute zusammen gefunden, wird sich die Initiative schnell multiplizieren und weitere Leute werden sich der Gruppe anschließen. Wenn man selbst zu den Organisatoren von Ausflügen gehört, hat man zugleich noch eine schöne und sinnvolle Aufgabe und erschließt sich das heimatliche Umfeld, was überraschend interessant sein kann. Ein solches Herangehen ist natürlich keine direkte Partnersuche, aber es kann auch von Vorteil sein, dem Zufall freie Hand zu lassen. Auf jeden Fall gewinnst Du auf diese Weise Freunde und gute Bekannte und das ist ja auch schon mal was.

Aktiv werden und Dinge unternehmen

Wer alleine in seinem Stübchen hockt, wird wohl kaum einen Partner finden. Es empfiehlt sich in jedem Fall, aktiv zu werden und verschiedene Dinge zu unternehmen. Was das sein könnte, hängt natürlich von den persönlichen Vorlieben ab. Wer auf Partnersuche ist, sollte jedoch offen sein und vielleicht auch mal etwas machen, was er vorher noch nie gemacht hat. Das kann ein Museumsbesuch oder der Besuch einer Lesung sein. Und wer weiß, vielleicht findest Du sogar Gefallen daran. Natürlich können Suchende auch direkt in der Presse annoncieren oder selbst auf Inserate antworten. Allerdings ist das gegenseitige taxieren bei einem ersten Date nicht jedermanns Sache. Wenn man ein paar Mal "hereingefallen" ist, weil die getroffene Person so gar nicht den eigenen Vorstellungen entsprach, kann die Suche auch schnell in Frustration umschlagen. Was leider auch gesagt werden muss ist, dass auf dem Heiratsmarkt immer auch Schwindler unterwegs sind, die es vielleicht nur auf Vermögen und wohlverdiente Rente des Partners in spe abgesehen haben. Wenn man sich hingegen zwanglos in einer Gruppe von Gleichgesinnten kennenlernt, kann das eher nicht passieren.

Jeder Mensch hat seine "Altlasten"

Jeder Mensch hat seine "Altlasten" und je älter man ist, um so mehr sind es. Wer sich mit 60 plus aufeinander einlässt, hatte schon vorher Partner und hat in den meisten Fällen auch Kinder und Enkel. Das kann kompliziert sein, muss es aber nicht. Wenn die Familie nett und wohlwollend ist, wird sie den neuen Partner von Mutter oder Vater mit offenen Armen empfangen. Es ist natürlich auch etwas Glück dabei, ob die Chemie zum Rest der Familie stimmt. Wenn man Pech hat, wird man auch mit den früheren Partnern des neuen Partners verglichen. Doch das sind alles Schreckensszenarien, die Dich nicht von der Suche abhalten sollten. Mit 60 plus hast Du schließlich schon viel erlebt und erreicht und solltest entsprechend souverän und selbstbewusst sein. Eine Beziehung mit 60 plus darf natürlich nicht als reine Zweckgemeinschaft ausgerichtet sein. In Wahrheit kannst Du Dich sich in diesem Alter noch genauso verlieben wie mit 20, 30, 40 oder 50 plus.

Nur keine Panik, gelassen bleiben

Wer zwanghaft einen Partner sucht, ist unsouverän. Deshalb heißt es auch mit über 60, die Ruhe zu bewahren und nicht in die sprichwörtliche Torschlusspanik zu verfallen. Statistisch gesehen ist 60 plus heutzutage kein Alter. Nicht selten lernen sich Paare auch erst jenseits der 70 kennen. Bleib heiter, optimistisch und ganz Du selbst. Mache Yoga oder Aquagymnastik und koche auch für Dich selbst delikate Mahlzeiten. Schätze Deine eigenen Leistungen wert und gehe auf andere Menschen zu. Dann findest Du im Idealfall wie von selbst einen Partner, den Du liebst und magst. Denn Du bist nicht allein auf der Suche.


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!