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Pferdewetten Ratgeber: Informationen & Wissenswertes

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Die in der öffentlichen Wahrnehmung typischste aller Sportwetten ist nach wie vor die Pferdewette. Mit keiner anderen Sportart ist das Wetten in der Vorstellung vieler Leute derart eng verknüpft. Auch wenn sich im Zuge der Sportwetten mittlerweile eine Vielzahl unterschiedlicher Möglichkeiten in allerlei Sportarten anbietet, so ist die Pferdewette zugegebenermaßen nicht ganz grundlos die wohl bekannteste Wettform.

Schließlich reichen Wetten auf den Ausgang von Pferderennen bereits bis in die Antike zurück. Somit kann diese Wettart auf eine überaus lange Tradition zurückblicken. In den letzten Jahren hat diese Wettform eine kleine Renaissance erlebt – ein Umstand, dem Fachportale wie beispielsweise Pferdewetten24 mit zahlreichen Ratgebern, Tipps und Tricks Rechnung tragen.

Durch diese neue Popularität tauchen immer wieder jede Menge Fragen rund um dieses Thema auf, weshalb wir in diesem Artikel mal die wichtigsten Informationen zusammengetragen haben, die nötig sind, um sich mit elementaren Wissensgrundlagen auf dieses Terrain wagen zu können.

Welche Arten gibt es?

Bevor man tiefer in die Materie eintaucht, ist es unerlässlich, sich zunächst einmal über die unterschiedlichen Formen der Rennen zu informieren. Pferderennen ist ja schließlich nicht gleich Pferderennen. In diesem Kontext gibt es einige relevante Unterschiede, denen wir uns an dieser Stelle einmal widmen möchten.

Flachrennen

Wie es der Name bereits erahnen lässt, handelt es sich bei den sogenannten Flachrennen um Rennen, welche auf einer Strecke ohne Hindernisse ausgetragen werden. Diese in aller Regel auf Gras- oder Allwetterbahnen abgehaltenen Wettkämpfe finden in allen Alters- und Leistungsklassen statt.

In den USA jedoch wird als Untergrund gerne auch mal Sand benutzt. Zu den renommiertesten Flachrennen in Großbritannien gehören u.a. das sogenannte Derby für Junghengste und das Oaks in Epsom. Beim sogenannten Derby werden die Sieger zudem über die wohl bekannteste aller Distanzen ermittelt. Gewonnen hat, wer als Erster die traditionellen 2 Meilen (2,4 km) zurückgelegt hat.

Hindernisrennen

Im Gegensatz zu den Flachrennen gilt es bei den sogenannten Hindernisrennen, bestimmte Hürden zu überwinden. Auch hier verrät bereits der Name den wesentlichen Unterschied zu den Flachrennen. Die Hindernisse können überaus vielfältig sein. Von Gräben über Stangen, Mauern, Hecken und andere Elemente haben die Pferde das Rennen gewissermaßen unter erschwerten Bedingungen zu absolvieren.

Die schwierigste Unterform der Hindernisrennen ist das sogenannte Jagdrennen, bei denen sich die vorgenannten Hindernisse abwechseln. Bei den etwas harmloseren Hürdenrennen beschränken sich die Hindernisse üblicherweise auf Hecken mit einer Höhe von 80 bis 110 cm, die auch durchsprungen werden können. Die Jagdrennen waren in der Vergangenheit immer wieder Gegenstand hitziger Diskussionen zwischen Veranstaltern und Tierschützern. Grund dafür ist die vergleichsweise hohe Verletzungsgefahr, die mit den häufigen Stürzen einhergeht.

Manchmal tragen die Pferde bei derartigen Rennen schwere Verletzungen davon, die teilweise sogar dazu führen, dass diese an Ort und Stelle getötet werden müssen. Aus diesem Grunde hat inzwischen auch bei den Verantwortlichen ein Umdenken stattgefunden und viele Hindernisse sind auf Druck der Öffentlichkeit erheblich entschärft worden, was die Rennen bei weitem nicht mehr so gefährlich wie einst macht.

Galopp oder Trab?

Eine weitere Unterscheidung betrifft die Gangart während der Rennen. Hier wird zwischen Trab und Galopp unterschieden. Bei den Galopprennen sind im Grunde alle Gangarten erlaubt, solang man nur als Erster die Ziellinie überquert. Diese Art des Pferderennens ist die schnellste und damit für viele Beobachter auch die spektakulärste. Hierbei kommen keine Wagen zum Einsatz und das Pferd wird ganz klassisch von einem Jockey geritten.

Der Trab hingegen zeigt sich in seinen Charakteristika ein wenig anders. Während beim Galopprennen prinzipiell alle Gangarten erlaubt sind, darf die vorgegebene Distanz beim Galopprennen ausschließlich mit der namensgebenden Fortbewegungsart zurückgelegt werden. In diesem Fall werden die Pferde entweder ebenfalls geritten oder vor einen kleinen Wagen gespannt, einen sogenannten Sulky, auf bzw. in dem sich der Jockey befindet.

Da es sich beim Galopp jedoch auch um die Fluchtgangart eines Pferdes handelt und dies daher die schnellste dem Pferd zur Verfügung stehende Gangart ist, finden Trabrennen in einem langsameren Tempo statt als Galopprennen.

Unterschiede beim Wetten zu anderen Sportarten

Der auffälligste aller Unterschiede bei Pferdewetten im Vergleich zu Wetten auf andere Sportarten sind zweifellos die Quoten. Diese nämlich zeigen sich bei Pferdewetten vergleichsweise hoch. Während die Quoten auf einen Favoriten in anderen Sportarten streckenweise derart gering sind, dass es sich kaum lohnt, Geld darauf zu setzen, bieten sich dem geneigten Wetter bei Pferdewetten selbst auf den Favoriten Quoten von 2,5 und höher.

Auch diese Tatsache ist einer der Faktoren, wegen denen sich speziell die Pferdewetten besonderer Beliebtheit erfreuen. Natürlich gilt dennoch auch bei Wetten auf Pferderennen - je unwahrscheinlicher ein Ereignis eintritt, umso höher die Quote. Wer bei einem Pferderennen auf einen Geheimfavoriten setzt, kann nicht selten von Quoten im Bereich 8,0 - 12,0 profitieren. Mit detailliertem Know-How lassen sich deshalb stattliche Gewinne einfahren.

Die unterschiedlichen Wettarten

Wichtig: Ein weiterer wichtiger Faktor in Vorbereitung auf Pferdewetten ist die Tatsache, dass sich diese in einige verschiedene Wettarten unterteilen.

Die gängigste aller Varianten ist und bleibt jedoch die klassische Siegwette. In diesem Fall wird, wie der Name schon sagt, schlichtweg auf den Sieger eines Rennens getippt. Als gewonnen gilt die Wette nur, wenn genau dieses Szenario eintritt. Ob das Pferd dann letztlich Zweiter oder Letzter wird, spielt keine Rolle - die Wette wäre verloren.

Worauf bei Pferdewetten achten?

Wenn man sich an Wetten im Allgemeinen und an Pferdewetten im Speziellen heranwagt, ist es unerlässlich, sich im Vorfeld adäquat über die Teilnehmer zu informieren. Einer der wesentlichen Punkte, in dem sich echte Wettprofis von Anfängern unterscheiden, ist die Akribie in der Vorbereitung. Das Einholen wichtiger Informationen entscheidet oftmals über Gewinn oder Verlust einer Wette. Aber welche Informationen sollen denn eingeholt werden?

Unglücklicherweise für den Wetter sind die Faktoren, die zur Performance eines Pferdes beitragen können, überaus facettenreich und tatsächlich gestaltet es sich nicht immer ganz einfach, sich über alle notwendigen Informationen in Kenntnis zu setzen.

Das Pferd

Kernpunkt einer Wette und damit auch wichtig für Informationen im Vorfeld ist natürlich das Pferd selbst. Schließlich ist das Tier der Faktor mit dem mit Abstand größten Einfluss auf Sieg oder Niederlage. Entsprechend wichtig ist daher auch eine adäquate Information über das Pferd selbst. In diesem Zusammenhang ist die Form des Tieres entscheidend. Anhand der Wettkampfhistorie der letzten Zeit können hier schon wichtige Schlüsse gezogen werden.

Wie hat das Pferd auf ähnlichen Bahnen abgeschnitten? Wie bei ähnlichem Wetter? Wie bei großem oder kleinem Starterfeld? Mit welchen Hindernissen kommt das Pferd besonders gut zurecht und mit welchen eher weniger? Welche davon sind auf der aktuellen Rennbahn vorhanden? Diese Informationen sind vergleichsweise leicht zu bekommen und können dann dementsprechend ausgewertet werden. Schwieriger wird's hingegen schon, wenn es um eventuelle Verletzungen im Vorfeld geht.

Schließlich halten sich die Verantwortlichen dahingehend verständlicherweise ziemlich bedeckt, um den oder die Konkurrenten nicht schon vor dem eigentlichen Rennen unnötig zu stärken. Um an solche sensiblen Informationen zu gelangen, ist in aller Regel ein bestimmtes Netzwerk an Informationsquellen notwendig. Dieses aufzubauen, kann jedoch unter Umständen Jahre dauern.

Der Reiter

Der zweite direkt involvierte Faktor mit Einfluss auf den Rennausgang ist natürlich der Jockey. Hier gilt Ähnliches wie beim Pferd. Wer eine aussichtsreiche Wette platzieren möchte, sollte sich auch über die Form des Reiters informieren. Wie sicher wirkte dieser Reiter in den Rennen der jüngeren Vergangenheit? Hatte er sein Pferd augenscheinlich im Griff? Natürlich gehen auch die Jockeys nicht mit gesundheitlichen Informationen hausieren, die Einfluss auf das Renngeschehen haben könnten. Hier allerdings gestaltet es sich dennoch ein wenig einfacher, an wertvolle Infos zu kommen.

Wer beispielsweise die Social Media Kanäle des Jockeys verfolgt, wird möglicherweise ein Urlaubsfoto von vor zwei Wochen finden, auf dem der Jockey augenscheinlich ein wenig zugenommen hat. Vielleicht ist er aber auch in letzter Zeit Papa geworden und hat voller Stolz entsprechende Bilder gepostet oder Ähnliches.

Das muss nicht, aber kann unter Umständen auch dazu führen, dass er derzeit womöglich vor lauter Vaterfreuden nicht ganz bei der Sache ist. Wer derlei Informationen für profan hält, ist sich nicht darüber bewusst, dass letztlich nur Nuancen über Sieg oder Niederlage entscheiden können und dazu gehören eben auch Informationen wie diese.

Wichtig: Wem die Wichtigkeit einer adäquaten Information im Vorfeld klar ist und wer sich zumindest anfangs mit den Einsätzen und auch den verschiedenen Wettarten nicht zu weit aus dem Fenster lehnt, kann langfristig nicht nur Spaß an Pferdewetten haben, sondern damit noch dazu hier und da ein stattliches Nebeneinkommen generieren.

Pferdewetten sind nicht umsonst auch nach all den Jahren noch überaus beliebt und erleben in der “Neuzeit” insbesondere durch diverse Online-Anbieter eine wahre Renaissance. Mit attraktiven Boni und anderen Annehmlichkeiten buhlen zahlreiche Portale um Wett-Enthusiasten. Und tatsächlich hat es sich als äußerst angenehme Alternative zu einer langen Anfahrt bei schlechtem Wetter erwiesen, auch vom heimischen Sofa aus ganz bequem seine Wetten platzieren zu können. Die Informationen aus dem diesem Artikel bieten in diesem Hinblick schon mal eine durchaus solide Basis für alle Neulinge bei Pferdewetten.