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Um wieviel Uhr zahlen Spielautomaten am meisten aus?

Die Frage, wann Spielautomaten am meisten auszahlen, scheint auf den ersten Blick vielleicht absurd. Schließlich entscheiden Zufallsgeneratoren über Gewinn oder Verlust, könnte man meinen. Jedoch kursieren jede Menge Theorien durchs Netz, nach denen es für jeden Spielautomaten eine besondere Uhrzeit gibt, zu der die Gewinne sprudeln können.

Um wieviel Uhr zahlen Spielautomaten am meisten aus

Frei nach dem Motto es gibt keine dummen Fragen, sondern nur dumme Antworten wollen wir uns dem Thema annehmen. Was ist also dran an den Theorien? Was sind die besten Zeiten fürs Spielen an Automaten? Was ist die Wahrheit und was fällt in den Bereich der Mythen und Legenden?

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Der frühe Vogel fängt den Wurm?

Wer ein wenig durch netz stöbert, stößt immer wieder auf die Behauptung von Spielern, dass Spielautomaten morgens am meisten auszahlen. Der Grund läge darin, dass nach der gesetzlichen Sperrstunde am Morgen die Gewinne des Vortages verrechnet werden. Wurde zu wenig ausgezahlt, würde das nun nachgeholt. Spieler, die sich also schon im Morgengrauen an einen Automaten setzen, könnten demnach auf ordentliche Gewinne hoffen. Was wir von der Theorie halten? Nicht sehr viel! Es handelt sich vielmehr um einen Mythos.

Frage Kein Betrug

Es gibt zwar gesetzliche Vorschriften wieviel Geld Spieler maximal pro Stunde an Automaten gewinnen oder verlieren dürfen, jedoch gibt es keinerlei Vorgaben, wie viel Gewinne ausgeschüttet werden müssen. Egal ob es sich um Spielautoamten in Spielotheken und Bars oder in Online Casinos handelt, Gewinne werden grundsätzlich nach dem Zufallsprinzip ausgeschüttet. Dafür sorgen die in den Automaten integrierten Zufallsgeneratoren (RNG).

Mittags spielen oder vielleicht besser am Abend?

Einige Spieler behaupten glattweg, dass mittags die beste Zeit sei, um an Spielautomaten wie Book of Ra, Eye of Horus, Explodiac oder Bonanza zu spielen. Die These: Da um die Mittagszeit wenig los ist, würden an den Automaten Gewinne ausgeschüttet, um andere Spieler anzulocken. Andere sagen, dass es sich abends mehr lohnen würde, weil dann mehr Spieler an den Automaten hängen und dadurch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass höhere Gewinne ausgeschüttet werden, weil die Automaten ja bereits mit Einsätzen voll sind.

Solche Aussagen sind jedoch nicht nur nicht durchdacht, sondern völliger Quatsch. Auch am Mittag oder am Abend gilt das Zufallsprinzip. Eine zeitliche Komponente für Auszahlungen würde dem Zufallsprinzip fundamental widersprechen. Bevor Spielautomaten für den Betrieb zugelassen werden, muss der Nachweis erbracht werden, dass faires Spiel geboten wird. Wenn morgens mehr ausgeschüttet würde als abends, würde das einen Großteil der Spieler benachteiligen. Die Theorie von morgendlichen Gewinnen kann also getrost in das Reich der Fabeln und Mythen verschoben werden.  Das gleiche gilt auch für Behauptungen nach denen tagsüber, nachmittags oder abends am meisten ausgeschüttet würde.

Spielen mit der Kelly-Formel

In bestimmten Situationen ist es möglich, dass Spieler die besseren Gewinnchancen haben als die Bank. Das gilt vor allem für Kartenspiele wie Black Jack, Poker oder auch für Roulette. Der amerikanische Wissenschaftler und Physiker stellte im Jahr 1956 die nach ihm benannte Kelly-Formel auf. Mit dieser gelang es ihm und einigen seiner Kollegen, darunter Ed Thorp, einem Mathematiker und Claude Shannon, einem Informatiker, in der sogenannten „Las Vegas Connection“ regelmäßig hohe Gewinne zu erzielen. Die Kelly-Formel hat es sogar ins Investment-Welt geschafft und mit Warren Buffet einen ihrer berühmtesten Anhänger gefunden.

Was ist die Kelly-Formel eigentlich?

Kellyeinsatz = Chance / Gewinnquote

Nehmen wir an das Budget eines Spielers beträgt 100 Euro und es besteht bei einem Spiel eine Gewinnwahrscheinlichkeit von 30 %. Bei einem Gewinn soll außerdem der vierfache Einsatz ausgezahlt werden. Beträgt der Einsatz also 1 Euro erhält der Spieler 4 Euro zurück. Der erste Einsatz soll 7,50 Euro betragen. Es werden nun nacheinander 100 Wetten platziert. Der Gesamteinsatz beläuft sich also auf 750 Euro. 30 Spiele davon werden gewonnen, was uns einen Gesamtgewinn von 900 Euro beschert (30 gewonnene Spiele x 7,5 Euro x 4 Euro).

Da der gesamte Einsatz nur 750 Euro betrug, haben wir somit einen Reingewinn von 150 Euro erzielt. Die Kelly-Formel sagt uns jedoch, dass der Einsatz an die jeweiligen Spielausgänge angepasst werden muss. Geht beispielsweise das erste Spiel mit einem Einsatz von 7,50 Euro verloren, haben wir anschließend nur noch 92,50 Euro zur Verfügung. Nach der Logik der Kelly-Formel muss also auch der Einsatz reduziert werden, in diesem Fall auf 6,94 Euro.

Wird das zweite Spiel gewonnen, beträgt unser Budget anschließend 113,32 Euro, woraus ein Einsatz für das dritte spiel von 8,50 Euro folgt. Nach 100 Spielen mit der Kelly-Formel würde dann theoretisch ein Gewinn von 187,93 Euro zu Buche stehen. Der Einsatz der Kelly-Formel liefert also im Durchschnitt höhere Gewinne als ein System mit gleichbleibenden Einsätzen. Der genaue Rechenweg kann bei Wikipedia nachvollzogen werden. Zum Berechnen selbst wird ein Taschenrechner mit erweiterten Rechenfunktionen empfohlen.

Ein Beispiel für die Anwendung der Kelly-Formel

Die Kelly-Formel versucht gleich zwei der drängendsten Fragen von Spielern zu beantworten:

  1. Wie hoch sollte der Einsatz bei Spielen wie Roulette, Black Jack oder am Spielautomaten ausfallen?
  2. Wie hoch sollte die Bankroll eines Spielers, also das zum Spielen verfügbare Guthaben sein?

Die erste Frage ist nach dem Kelly-Prinzip schnell beantwortet. Wenn es gut läuft setze viel und wenn es schlecht läuft wenig. Dahinter steckt die Annahme, dass es nach Gewinnen durchaus nicht unwahrscheinlich ist, dass gleich wieder Gewinne ausgezahlt werden. Die Höhe des Einsatzes wird dabei nach jedem Spiel neu bestimmt. Daraus ergibt sich die logische Schlussfolgerung, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt des Spiels der Bankvorteil zugunsten des Spielers umgedreht werden kann. Die vereinfachte Version der Kelly-Formel lautet:

Das Problem an den Spielautomaten

Wichtig Kein Betrug

Die Anwendung der Kelly-Formel an Spielautomaten ist jedoch schwierig. Kelly und seine Kollegen haben niemals an Spielautomaten gespielt. Der einfache Grund ist, dass die Gewinne an Spielautomaten fast nie vorherbestimmbar oder besser gesagt kalkulierbar sind. Damit fällt für das Spielen an Automaten eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Anwendung der Kelly-Formel weg.

Es kann bei einem Früchte Slot zwar nach der Gewinntabelle berechnet werden, wieviel bei drei oder mehr Kirschen in einer Gewinnlinie ausgezahlt werden, jedoch lässt sich nicht vorhersagen, ob auch Kirschen kommen und wenn ja, wie viele und in wie vielen Gewinnlinien.

Somit ist auch die Höhe eines Gewinns nicht kalkulierbar. Hinzu kommt, dass viele der modernen Spielautomaten mittlerweile vom Konzept der Gewinnlinien abweichen und wie bei Big Time Gaming auf sogenannte Megaways setzen. Um hier eine Kalkulation anzusetzen, wäre schon von vornherein ein Supercomputer vonnöten, um alle Kombinationen durchzugehen.

Der Erfolg wäre jedoch der gleiche: Niemand weiß welche Gewinnkombination tatsächlich kommt. Daraus ergibt sich, dass es für Spielautomaten keine Möglichkeit gibt mit der Kelly-Formel ein Zeitfenster zu ermitteln, in dem mit einer vermehrten Auszahlung gerechnet werden kann.

Jedoch bietet die Anwendung der Kelly-Formel an Spielautomaten den Vorteil, dass das Spielen nicht gleich in einen Totalverlust mündet, sondern länger gespielt werden kann. Die Chance irgendwann in die lukrativeren Freispiele an den Automaten zu kommen steigt dadurch. Jedoch lassen sich keine Gewinne erzwingen. Der Hausvorteil für das Casino bleibt in jedem Fall bestehen und kann nicht umgekehrt werden.

Nicht die Zeit, sondern die Strategie entscheidet

Wie wir bereits erarbeiten konnten, hat die Zeit keinen Einfluss auf die Ausschüttung von Gewinnen an Spielautomaten. Anhand der Kelly Formel konnten wir jedoch auch sehen, dass es durchaus einen Sinn macht die Einsätze an die Gewinne und Verluste anzupassen. Eine systematische Spielweise ist jedoch immens wichtig, um hohe Verluste zu vermeiden.

Dazu gehört die Anpassung der Einsätze an die Spielsituation genauso, wie das Setzen von Limits. Jeder sollte sich also Limits für Verluste, aber auch für gewinne setzen.  Dahinter steckt der Gedanke, dass es sich niemals lohnt, erlittenen Verlusten hinterherzurennen und andererseits, dass sich Gier beim Spielen in der Regel nicht auszahlt.

Ein weiterer Ansatz ist, dass nur an Automaten mit einer möglichst hohen Auszahlungsquote (englisch: RTP, Return to Player) gespielt wird. Während die Auszahlungsquote an landbasierten Spielautomaten oft nur bei 70 % liegt, ist sie an den Automaten in den Online Casinos wesentlich höher und liegt teilweise sogar über 95 %. Die 95 % besagen, dass im langfristigen Durchschnitt 95 % der Einsätze aller Spieler wieder an die Spieler ausgeschüttet wird.

Welche Spieler Gewinne erzielen wird durch die Auszahlungsquote jedoch nicht beantwortet. Auch hier entscheidet das Zufallsprinzip. Es ist also offensichtlich, dass die Automaten in den Spielotheken und Bars im Durchschnitt wesentlich weniger gewinne auszahlen. Das Dilemma wird noch dadurch verstärkt, dass die einzelnen Länder in ihren Spielstättenverordnungen vorgeben, wie viele Gewinne höchstens ausgezahlt werden dürfen. Ergo: Wer an Automaten spielen möchte, sollte sich ein seriöses und sicheres Online Casino suchen. Darüber hinaus wird empfohlen mit eher kleineren Einsätzen zu beginnen, um möglichst lange Spaß an den Automaten zu haben.

Wer beispielsweise 100 Euro zur Verfügung hat, sollte also nicht gleich mit 10 Euro je Spin anfangen. Das Spielvergnügen kann sonst schon nach ein paar Runden zu Ende sein. Von Verdoppelungen des Einsatzes nach einem Gewinn oder Verlust halten wird dagegen nichts. Der Grund ist auch hier, dass sich die Höhe der Gewinne nicht vorherbestimmen lässt. Daher gibt es keinen mathematischen Ansatz, der einer Verdopplungsstrategie zu Erfolg verhelfen könnte. Überdies gelten in Casinos, das gilt für landbasierte Casinos genauso wie für Online Casino Limits für Höchsteinsätze, die jede Verdopplungsstrategie schon im Ansatz erfolglos machen.

Bonusangebote in Online Casinos nutzen

Ein weiterer Vorteil der Online Casinos ist, dass sich neu registrierte Spieler in der Regel einen Bonus bei der ersten Einzahlung holen können. Einige Anbieter offerieren sogar einen Bonus ohne Einzahlung etwa in Form von Freispielen. Für Bestandspieler gibt es außerdem Treueprogramme, mit denen mit den Einsätzen Bonuspunkte gesammelt werden können. Hinzu kommen oft Promotionen mit Freispielen, Slot Races oder auch Reload-Boni.

Jedoch sollten sich Spieler vorab immer auch die Bonusbedingungen anschauen. Es gilt, dass nicht der höchste Bonus der Beste ist, sondern der mit den besten Bonusbedingungen. Im Normalfall verlangen die Casinobetreiber vor der Auszahlung eines Bonus und der damit erzielten Gewinne, dass der Bonus zu einem Vielfachen im Casino umgesetzt werden muss. Die Unterschiede sind teilweise gewaltig.

Erfahrungsgemäß ist es wenig wahrscheinlich, dass ein Bonus bei einem geforderten Bonusumsatz von über 40-mal jemals zur Auszahlung kommt. Solche Angebote sind unseriös. Wer sich über das Angebot in Online Casinos und zum jeweiligen Casinobonus informieren möchte, kann sich einschlägige Casinotests durchlesen. Hier kommen oftmals auch Spieler zu Wort, die ihre Erfahrungen mit den Anbietern schildern.

Drops & Wins – Jackpots die zu bestimmten Uhrzeiten ausgeschüttet werden

Seit einiger Zeit bieten verschiedene Spieleentwickler wie Pragmatic Play ein besonderes Feature an. Zu bestimmten Uhrzeiten oder in einem vorgegebenen Zeitrahmen werden kleine und große Jackpots ausgeschüttet und zwar zusätzlich zu den an den Automaten möglichen Gewinnen. Beispiele für Drops & Wins Automaten sind Release the Kraken, Aztec Bonanza, Wild West Gold, Golden Beauty oder Bronco Spirit. Diese bieten neben einem großen progressiven Jackpot teilweise mit Millionengewinnen auch jeweils einen mittelgroßen Jackpot der wöchentlich einmal zur Auszahlung kommt und einen kleinen Jackpot, der garantiert täglich ausgeschüttet wird.

Dabei können sich Spieler ansehen, bis wann die Auszahlung an einen Spieler erfolgen muss. Wer nun allerdings meint, dass die Chancen auf den Gewinn des Jackpots steigen, wenn möglichst kurz vor dem Ende der ablaufenden Uhr gespielt wird, der irrt sich gewaltig. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Jackpot ausgezahlt wird bleibt immer gleich. Nämlich täglich beim täglichen Jackpot, wöchentlich beim wöchentlichen Jackpot und irgendwann beim großen Jackpot. Das Zufallsprinzip untersagt, dass die Wahrscheinlichkeit zu bestimmten Zeiten steigen.


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