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Wie bewältige ich meine Verlustängste?

Der Tod eines geliebten Familienmitglieds oder der Abschied der besten Freundin, die für Ihre Arbeitsstelle in ein weit entferntes Land zieht: Früher oder später werden alle Menschen mit schmerzhaften Verlusten konfrontiert. Die entscheidende Frage lautet also nicht ob, sondern wie Du mit diesen schwierigen Momenten umgehst. Im nachfolgenden Artikel werden Dir hilfreiche Tipps an die Hand gegeben, um mit dieser unliebsamen Situation besser zurecht zu kommen.

Wie bewältige ich meine Verlustängste

Bewusstsein entwickeln für Verlustängste

Um in irgendeiner Weise agieren zu können, solltest Du Dir zuallererst im Klaren sein, womit Du es zu tun hast. Falls Dich merkwürdige und unklare Gefühle beschleichen oder sich Änderungen in Deinem Verhalten offenbaren, kann dies ein erstes Indiz für ein Vorhandensein dieser Ängste sein. Auffällige Verhaltensmuster zeigen sich insbesondere in zwischenmenschlichen Beziehungen, welche in Form eines Kontrollzwangs, eines übermäßigen Klammerns oder Misstrauens auftreten können. Auch eine besonders ausgeprägte Eifersucht kann Hinweis auf eine Auffälligkeit in diesem Bereich sein. Ebenso ein gegenteiliges Verhalten, beispielsweise eine regelrechte Bindungsangst, welche sich durch eine ungewöhnliche Distanzierung charakterisieren lässt, kann auf das Vorhandensein von Verlustängsten hinweisen.

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Ursachenforschung

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Es ist nicht unwichtig zu wissen, woher diese Ängste stammen. Die Ursachenforschung ist einer der Schlüssel zum Ziel und dementsprechend lohnenswert erweist sich eine intensive Beschäftigung mit der Vergangenheit. Diese Erkenntnisse können - je nach Schweregrad oder Leidensdruck - alleine oder mit Hilfe einer Psychotherapie herausgefunden und aufgearbeitet werden. Die frühe Kindheit ist besonders häufig als Ursache für verschleppte Probleme dieser Art auszumachen. Erfahrungen wie die Vernachlässigung einer engen Bezugsperson können bei Betroffenen gravierende seelische Folgeschäden nach sich ziehen.

Auch während der Pubertät und des frühen Erwachsenenalters finden Verlustängste gehäuft ihren Ursprung. Das Aufspüren dieser Probleme kann Dir dabei helfen, Dich in der Gegenwart besser davon zu distanzieren und sie hinter Dir zu lassen.

Am Selbstwertgefühl arbeiten

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Dieser Ratschlag ist bei so vielen Sorgen des Alltags wichtig, doch insbesondere in Bezug auf den positiven Umgang mit Verlustängsten beweist er sich als hilfreich. Betroffene leiden nicht selten unter einem schwachen Selbstwertgefühl und an dieser Stelle entwickelt sich ein Teufelskreis. Negative Erlebnisse und deren Folgeschäden können auf lange Sicht zu ernsthaften seelischen Erkrankungen wie Angststörungen oder Depressionen führen, deren Ausweg eine weitere Hürde darstellt. Ein Problem im Bereich der seelischen Gesundheit kann umgekehrt Verlustängste erzeugen. In diesem Sinne wird das komplexe Zusammenspiel dieser sich gegenseitig bedingenden Aspekten deutlich. Erste Schritte auf dem Weg zu einem stärkeren Selbstwertgefühl sind zum Beispiel jemandem Deine Probleme anzuvertrauen oder der mutige Schritt zu einem Psychotherapeuten. Je mehr Du Dir selbst zutraust, desto größer sind die Chancen auf einen besseren Umgang mit Deinen quälenden Ängsten.

Vom Negativen ins Positive

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Was sich leicht anhört, ist zumindest zu Beginn gar nicht so einfach. Es erfordert jede Menge Geduld und Eigeninitiative, um sich aus der komplizierten Spirale der bedrückenden Angst zu lösen. Deine Gedanken mögen um das kreisen, was Du nicht kannst, nicht erreicht hast oder nicht willst. Eine Umkehr ins Positive könnte einen weiteren Schritt in die erwünschte Richtung bedeuten. Bei näherer Beobachtung Deines Verhaltens, wirst Du ein Muster feststellen. Dieses gilt es zu durchbrechen und mit sinnvollen und konstruktiven Lösungen zu ersetzen. Ein Tagebuch kann hier von Vorteil sein, denn kleine und kontinuierliche Schritte sind wichtige Erfahrungen in einem solchen Prozess der Selbstfindung. Das Eingestehen Deiner Schwächen ist insofern unabdingbar, als dass es Dir Akzeptanz lehrt und die Suche nach Deinen Stärken erleichtert.

Belohne Dich selbst

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Verlustängste schmerzen. Das ist vollkommen normal. Umso wichtiger ist es, die dunklen Gedanken - ganz nach dem obigen Motto "vom Negativen ins Positive" - nicht über das Leben bestimmen zu lassen. Du kannst Dir Deine wohlverdienten Auszeiten nehmen und Phasen der körperlichen und seelischen Erholung sollten ebenso wenig zu kurz kommen: Koche Dein Lieblingsgericht oder lass Deine Seele in einem heißen Bad baumeln. Ein Ausgleich zum hektischen Alltagsleben ist von enormer Bedeutung für Sorgen und Ängste aller Art. Deine Probleme werden sich dadurch nicht in Staub auflösen, doch dank der dadurch gesammelten positiven Erlebnisse, sowie einer notwendigen Ablenkung vom ständigen Gedankenkarussell können Dir dringend benötigte Kräfte spenden.

Wichtig: Du wirst feststellen, dass Dich diese kurzzeitigen aber konstanten Glücksgefühle auf eine neue Ebene der mentalen Zufriedenheit führen.

Achtsamkeit und Konzentration

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Im Hier und Jetzt zu leben und Gefühle jedweder Art zuzulassen und zu spüren, kann Dich einen entscheidenden Schritt nach vorne bringen. Die Begründung ist simpel: Durch gewisse Übungen der Achtsamkeit verschiebt sich Dein Fokus auf aktuelle Themen und unterbindet sowohl unangenehme Grübeleien als auch Zustände der Angst und Beklemmung. Als ratsame Übungen wären Yoga, Spaziergänge oder das Ausüben eines Hobbys zu nennen, welches Deine volle Konzentration erfordert. Dies bringt Dir einen weiteren Vorteil: Durch die gezielte Schulung deiner Konzentration trainierst Du Deine Sinne, was langfristig zu einem anderen, weitaus vielseitigeren Blick auf die Welt führt. Deine negativen Gefühle werden sich besser kontrollieren und umwälzen lassen. Dieses Vorgehen verlangt Übung. Erste Fortschritte werden schon bald kommen.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Verlustängste ein äußerst komplexes und aus tiefenpsychologischer Sich aufschlussreiches Gebiet sind. Natürlich gibt es für ein derart schwieriges Themenfeld keine einfachen Lösungen, denn ein lange in sich getragener innerer Konflikt und daraus resultierende Verlustängste lassen sich nicht von heute auf morgen beheben. Der Weg heraus aus der Angst ist ein steiniger und meist immer ist er mit Rückschlägen verbunden. Die oben genannten Ratschläge können dennoch eine wertvolle Stütze sein.


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