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Wie finde ich die wahre Liebe?

Kaum eine Frage beschäftigt die Menschen derart intensiv wie diese. Immer wieder ist man geneigt, dem Irrtum aufzusitzen, dass es dafür so etwas wie ein Patentrezept gäbe. Eine allgemeingültige Formel, die Erfolg garantiert, wenn man sie nur konsequent anwendet. In der Realität jedoch sind die Wege, auf denen sich zwei Menschen kennengelernt haben, die den Rest ihres Lebens miteinander teilen, so individuell, wie die Menschen selbst.

Wie finde ich die wahre Liebe

Dennoch gibt es bestimmte Parameter, die sich in vielen Kennenlerngeschichten wiederfinden. Gemeinsame Nenner, die auffallend häufig Bestandteil diverser Lovestorys sind. Diese verzweigen sich zwar in allerlei Richtungen, bilden aber dennoch ein übergeordnetes Erkennungsmerkmal. Welche Muster sich in diesem Kontext immer wieder herauskristallisieren und was es noch zum Thema zu wissen gibt, verraten wir dir in diesem Artikel.

Was ist überhaupt die wahre Liebe?

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Um sich auf die Partnersuche nach der sogenannten wahren Liebe zu machen, solltest du dir zunächst einmal darüber im Klaren sein, was damit genau eigentlich gemeint ist bzw. wie du für dich die wahre Liebe überhaupt definierst. Oftmals wird, insbesondere in jüngerem Alter, Liebe mit Verliebtheit verwechselt. Dieses intensive Gefühl, welches sich über den gesamten Körper erstreckt und massenweise Glückshormone ausschüttet, hält jedoch zumeist nicht sehr lange an. Im Allgemeinen lässt sich nämlich durchaus konstatieren, dass “Verliebtheit” und Liebe zwar gemeinsame Schnittpunkte haben, sich aber im Grundsatz dennoch erheblich unterscheiden.

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Während die Verliebtheit zumeist als das (zumindest kurzfristig) intensivere Gefühl beschrieben wird, ist die Empfindung von “Liebe” in aller Regel dafür sehr viel langfristiger und nachhaltiger. Das Problem dabei bleibt die Definition und da jeder “Liebe” anders empfindet, stellt es sich in der Tat sehr schwierig dar, den Begriff allgemeingültig zu definieren. Vielleicht kommen wir der Sache eher auf die Spur, wenn wir uns nicht an den Gemeinsamkeiten von Liebe und Verliebtheit festhalten, sondern die Unterschiede definieren.

In diesem Kontext nämlich gibt es durchaus einheitliche Wahrnehmungen, die hauptsächlich auf die vermeintlichen Schwächen und Macken des jeweils anderen abzielen. In der Phase der Verliebtheit sieht man sich womöglich nur an den Wochenenden und lebt auch noch in eigenen Wohnungen. Da sich also jeder von beiden dann zum Treffen am Freitagabend im besten Licht präsentieren möchte, bereitet er sich natürlich entsprechend vor, bringt sich in die richtige Stimmung, legt ein verführerisches Parfum auf und wirft sich in Schale.

All das jedoch gehört sehr schnell der Vergangenheit an, wenn beide Partner sich entscheiden, eine gemeinsame Wohnung zu beziehen. Nun sieht man nicht nur das Sonntagsgesicht, sondern bekommt auch Launen, Makel und Fehler hautnah mit. Möglicherweise riecht der Partner jetzt natürlich nicht mehr jeden Tag nach 100 €-Parfum und trägt häufig Jogginghose und Sweatshirt.

Plötzlich kommt er oder sie genervt und schlecht gelaunt von der Arbeit und setzt sich anschließend vor den Fernseher. Nicht immer freilich, aber hin und wieder. Nun kommen auch die Klassiker ins Spiel, welche die Nerven des Partners auf eine ernste Probe stellen. Vermeintlich banale Dinge, die sich jedoch wie kleine mentale Nadelstiche anfühlen.

Dazu gehören beispielsweise Dinge wie:

Klobrille nicht runtergeklappt

Zahnpastatube nicht zugedreht

Herumliegende Socken

Haare im Waschbecken

Krümel auf der Couch

Geschirr nicht aufgeräumt

Sachen wie diese sind es, bei denen die Verliebtheit schnell ein jähes Ende findet. An diesem Punkt jedoch entscheidet sich, wieviel mehr als eben diese Verliebtheit im Spiel war oder ist. Dieser Härtetest beantwortet normalerweise schnell die Frage, ob es sich um Liebe handelt oder nicht. Dann nämlich, wenn all diese “Störfaktoren” deine Gefühle nicht signifikant verändern und du trotzdem eine tiefe Verbundenheit zu deinem Partner spürst, kannst du das bereits als Liebe bezeichnen. Eine alte Volksweisheit definiert Liebe damit, den anderen nicht trotz, sondern wegen seiner Eigenheiten zu lieben.

Aber wie lernt man sich denn kennen?

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Nachdem du dir nun schon einmal ein paar Gedanken dazu machen konntest, was du überhaupt als “Liebe” definierst, kommen wir nun zum eigentlichen Teil. Wie also kannst du deine große Liebe denn nun finden? Vorab; zu Hause rumzusitzen und sich isolieren, hat sich in der Vergangenheit als nicht besonders zielführend erwiesen. Warum sagen wir dir das? Nun, viele Leute hadern mit der Tatsache, keinen Partner zu finden, sind aber auf der anderen Seite nicht bereit, etwas dafür zu tun.

Allerdings wird sehr wahrscheinlich niemand an deine Tür klopfen und sagen: “Du suchst die große Liebe? Hier bin ich!”. Die Quintessenz daraus ist die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Neue Menschen kennenzulernen, kann nicht nur den eigenen Horizont erweitern, sondern tatsächlich auch dazu führen, die Liebe deines Lebens kennenzulernen. Das funktioniert auf unterschiedliche Weise…

Freunde

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Zunächst einmal gilt eine ganz bestimmte goldene Regel beim Kennenlernen. Du solltest nie nach der großen Liebe suchen. Klingt widersinnig? Ist es aber nicht. Tatsächlich führt die bewusste Suche nach einem dauerhaften Partner nur selten zum Erfolg. In den allermeisten Fällen ergeben sich Beziehungen eher zufällig im Rahmen anderer Bekanntschaften. Eine davon betrifft den Freundeskreis. Du kennst jemanden, der jemanden kennt, der wiederum jemanden kennt usw.

Oftmals kommen die Menschen an eine Beziehung wie die Jungfrau zum Kind. Häufig ergeben sich solche Situationen im direkten und erweiterten Freundeskreis. Und auch hier können wir wieder an den Ratschlag anknüpfen, sich nicht in den eigenen vier Wänden einzuigeln. Das bedeutet konkret folgendes - wenn du auf eine Geburtstagsfeier eines Freundes eingeladen wirst, dann solltest du diese Einladung auch wahrnehmen. Dafür gibt es vielerlei Gründe. Einerseits kannst du so eine gute Zeit mit Freunden verbringen und Spaß haben, was in letzter Zeit womöglich ohnehin zu kurz gekommen ist.

Der positive Nebeneffekt ist hierbei, dass Menschen oftmals unterschiedliche “Stränge” an Freunden haben. So lädt man dann beispielsweise gute Arbeitskollegen zum Geburtstag ein. Hinzu kommen Leute aus dem Verein, dem man angehört und außerdem erscheinen womöglich auch noch Verwandte bei der Feier. Oftmals kennen sich die Gäste der verschiedenen “Stränge” untereinander nur flüchtig oder auch gar nicht. Das bedeutet für dich, dass du, egal zu welcher Kategorie du gehörst, sehr wahrscheinlich neue Leute kennenlernen wirst bzw. Menschen etwas besser kennenlernst, mit denen du sonst nur sporadisch zu tun hast.

“Erschwerend” hinzu kommt nun noch die Tatsache, dass derlei Begegnungen in einem Rahmen stattfinden, der nicht günstiger sein könnte. Eine entspannte Atmosphäre mit positiver Stimmung und bei Bedarf vielleicht auch noch einem Glas Wein als Eisbrecher sind die Zutaten, die neue Bekanntschaften ergeben. Einer Studie zufolge ergeben sich auf diese Weise mehr als 20 % aller Beziehungen. Jede fünfte Partnerschaft ist also auf den Freundeskreis zurückzuführen. Eine durchaus ansehnliche Quote, nicht wahr?

Beruf

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Eine weitere Umgebung, in der du oftmals neue Menschen kennenlernst, ist deine Arbeitsstelle. Hier entstehen immerhin noch 13 % aller Beziehungen. Auch ein stolzer Wert. Immer wieder kursieren die typischen Klischees vom Chef und der Vorzimmerdame, dem Arzt und der Schwester und dergleichen. Tatsächlich gibt es nicht wenige Fälle, in denen derartige Konstellationen zu einer langjährigen Beziehung geführt haben. Dennoch bieten Arbeitsplätze aller Art ideale Voraussetzungen zum Kennenlernen. Bei der Arbeit mag zwar in vielen Fällen nicht eine derart lockere Atmosphäre herrschen, wie du sie auf einer Geburtstagsfeier vorfindest. Trotzdem ergeben sich auch hier durchaus Situationen, in denen ein Flirt den Arbeitsalltag erheblich versüßen kann.

Eine bei der Arbeit entstandene Sympathie kann sich dann in einer etwas ungezwungeneren Umgebung weiter verfestigen. So bieten beispielsweise Firmenfeiern die perfekte Gelegenheit, den netten Arbeitskollegen bzw. die Kollegin auch mal außerhalb des engen Korsetts firmeninterner Aufgabenbereiche von einer ganz anderen Seite kennenzulernen. Plötzlich wird ein ohnehin schon vorhandenes Knistern weiter intensiviert.

Womöglich aber erweist sich sogar ein Kollege oder eine Kollegin in dieser lockeren Umgebung als überaus reizvoll, der du vorher nur sporadisch oder gar nicht begegnet bist. Insbesondere in größeren Betrieben kommt es des Öfteren vor, dass sich unterschiedliche Abteilung gar nicht begegnen. So kennt die Buchhaltung nicht immer jeden Mitarbeiter aus der Produktion und die Qualitätssicherung läuft nur selten dem Außendienst über den Weg.

Oftmals jedoch kommt es sogar vor, dass eine Mitarbeiterin, die du zwar kennst, aber zu der du im Rahmen der Arbeit nie einen Draht gefunden hast, sich in der privaten und ungezwungenen Atmosphäre einer Firmenfeier plötzlich als überaus sympathisch entpuppt. Dem Gedanken, auf einer derartigen Veranstaltung einen Partner zu finden, wird auch durch den Umstand Vorschub geleistet, dass hier nach wie vor Abteilungen aufeinandertreffen, die typischerweise noch immer geschlechtsspezifisch besetzt sind. So sind in der Buchhaltung nach wie vor in erster Linie Frauen vorzufinden, während die Produktion in den meisten Fällen eher als Männerdomäne anzusehen ist. Letztlich bietet also die Arbeitsstelle in vielerlei Hinsicht sehr gute Voraussetzungen, um einen, oder vielleicht sogar DEN Partner zu finden.

Hobby

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Einer der Faktoren, der zwei Menschen sehr häufig im Zuge einer Partnerschaft eint, ist das gemeinsame Hobby. Oftmals entstehen in diesem Zusammenhang langjährige Beziehungen. Wenn du beispielsweise begeisterter Biker bist, wirst du sehr wahrscheinlich auch in dieser Szene Menschen kennenlernen, zu denen du dich in besonderem Maße hingezogen fühlst. Gemeinsame Hobbys bedeuten schließlich oft auch gemeinsame Visionen und Wertvorstellungen. Zwei besonders wichtige Eckpfeiler, auf denen sich eine Beziehung aufbauen lässt.

Bei gleichen Hobbys ähneln sich oftmals auch anderweitige Interessen. Im Rahmen deiner Freizeitgestaltung spielt schließlich auch die soziale Komponente eine große Rolle. Möglicherweise betreibst du Sport in einem Verein, fährst mit diesem auf Wettkämpfe und Ausflüge etc. Auch als Biker wirst du sehr wahrscheinlich an Events teilnehmen, die ebenfalls in einer entspannten Atmosphäre stattfinden und bei denen sich Menschen aus ganz Deutschland oder Europa treffen. Eine perfekte Möglichkeit, die Liebe deines Lebens kennenzulernen.

Internet

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In diesem Kapitel kommen wir nicht umhin, unsere anfängliche Aussage, bezüglich des Isolierens in der eigenen Wohnung ein wenig zu relativieren. Bis vor wenigen Jahrzehnten hätte man das noch uneingeschränkt stehen lassen können. Mittlerweile jedoch ergeben sich durch das Internet Möglichkeiten, die unsere Mütter und Väter kaum für möglich gehalten hätten. Partnerbörsen und ähnliche Portale sprießen wie Pilze aus dem Boden und bieten die Chance, dich von zu Hause aus mit Menschen auf der ganzen Welt zu vernetzen und auf diesem Wege neue Leute kennenzulernen.

Derartige Websites machen es dir möglich, wichtige Punkte des Kennenlernens einfach zu überspringen, indem du beispielsweise mit Hilfe entsprechender Filter Menschen mit bestimmten Parametern anzeigen oder eben ausblenden lassen kannst. Das können optische Merkmale wie Haarfarbe oder dergleichen sein, aber auch geografische Kriterien und Faktoren wie Hobbys, Alter etc.

Auch wenn auf diese Weise zweifellos eine Menge Beziehungen entstehen, muss man ehrlicherweise auch sagen, dass nur wenige dieser Partnerschaften von längerer Dauer sind, was sicherlich der Anonymität im Vorfeld geschuldet ist. Das Überspringen der vorgenannten Schritte kann also ein Vorteil sein, sich aufgrund dieser abgekürzten Kennenlernphase langfristig aber auch nachteilig auswirken.

Dein eigenes Auftreten

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In welchem Rahmen sich für dich auch immer Gelegenheiten ergeben und Türen öffnen werden – hindurchgehen musst du allein. Das bedeutet in diesem Zusammenhang, dass dein eigenes Auftreten maßgeblich dafür verantwortlich ist wie andere dich sehen. Das wiederum hängt davon ab, wie du dich selbst siehst. Wenn du nämlich selbstbewusst und positiv durchs Leben gehst, macht sich das auch und besonders im Bereich des Kennenlernens bemerkbar.

Selbstbewusstsein ohne Arroganz oder Überheblichkeit. Gepaart mit Positivität wird dir das Möglichkeiten eröffnen, die du dir jetzt vielleicht noch gar nicht vorstellen kannst. Eine solche Ausstrahlung wirkt sich schon allein auf die Art und Weise aus, wie du gehst, wie du stehst, die du sitzt – kurzum, wie du dich bewegst. Auch wenn es wie eine abgedroschene Phrase klingt; du bist einzigartig so wie du bist und das ist auch gut so. Der Grund für den häufigen Gebrauch genau dieser Aussage besteht darin, dass sie schlichtweg stimmt.

Mach dir bewusst, dass du deine eigenen Stärken und Schwächen hast und das auch auf jeden anderen Menschen der Welt zutrifft. Diese Aura, die auch zu einer besonderen Körperhaltung führt, zieht sich dann wie ein roter Faden durch nahezu alles was du tust. Andere Menschen werden dich nun anders wahrnehmen und entsprechend reagieren.

What goes around, comes around. Wenn du Positivität ausstrahlst, wirst du automatisch auch Positivität anziehen. Behalte also als Fazit dieses Artikels im Hinterkopf, dass sich für dich erheblich mehr Chancen ergeben, die große Liebe zu finden, wenn du mit dieser Attitüde deinen Alltag bestreitest.

Völlig unabhängig davon, ob du dich auf deiner Arbeitsstelle aufhältst, bei der Firmenfeier, auf dem Geburtstag eines Freundes, auf einem Event deines Vereins oder wo auch immer. Positivität zieht Positivität an. Verinnerliche diese Formel und deine große Liebe wird es dir danken.


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