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Wie gehe ich mit Trennungsschmerzen um?

Nahezu jeder hat es schon erlebt und musste die Erfahrung des Trennungsschmerzes womöglich sogar schon mehrfach durchleben. Eines der Phänomene, die mit diesem unschönen Zustand untrennbar verknüpft sind, ist die Annahme, dass sich dahingehend eine Art Routine einstellen würde. Immer wieder sitzt man selbst dem Trugschluss auf, dass sich mit der Quantität der beendeten Beziehungen auch die Fähigkeit steigert, sich mit dem Trennungsschmerz zu arrangieren.

Wie gehe ich mit Trennungsschmerzen um

Was in der Theorie hoffnungsvoll klingt, stellt sich jedoch in der Praxis zumeist sehr viel schwieriger dar und sicher wirst auch du bestätigen können, dass sich der Schmerz über eine gescheiterte Beziehung keineswegs nach dem fünften Mal einfacher gestaltet als bei der ersten entsprechenden Erfahrung. Ganz gleich ob mit 20, 40 oder 60 Jahren – so etwas wie eine Routine gibt es nicht und jede Trennung schmerzt in den allermeisten Fällen nicht weniger als die vorherige.

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Falls du also darauf hoffst, dass sich die seelischen Wunden umso schneller wieder schließen, je älter du wirst oder je öfter du eine solche Erfahrung gemacht hast, müssen wir dir diesen Zahn leider ziehen. Diese Tatsache solltest du jedoch keineswegs zum Anlass nehmen, den Kopf in den Sand zu stecken. Zwar kann der Schmerz über eine Trennung nur sehr bedingt gelindert werden, allerdings gibt es durchaus Mittel und Wege, wie du lernen kannst, mit dem Trennungsschmerz umzugehen.

Wichtig Kein Betrug

In diesem Artikel verraten wir dir die hilfreichsten Methoden, mit denen du die Schmerzen, die durch eine beendete Beziehung verursacht werden, zwar nicht einfach wegzaubern, aber dennoch verarbeiten kannst. 

Methoden zur Bewältigung einer Trennung

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Zunächst einmal solltest du dir im Klaren sein, dass es bei den in den folgenden Abschnitten beschriebenen Möglichkeiten zur Trennungsschmerzbewältigung nicht vordergründig darum gehen kann, den Schmerz wie einen Schalter abzuschalten. Das vermag eine solche Methode leider nicht zu leisten. Was derlei Lösungsansätze aber durchaus liefern können, ist die Fähigkeit, zu einem normalen Alltag zurückzukehren und trotz allem zuversichtlich in die Zukunft zu schauen.

Zu viele von Trennungsschmerz geplagte Menschen verlieren sich in einer dunklen Welt der Hoffnungslosigkeit. Derartigen Entwicklungen muss umgehend entgegengewirkt werden, da sich daraus sehr schnell emotionale Ausnahmezustände entwickeln können, aus denen unter Umständen eine Depression oder letztlich sogar suizidale Gedanken entstehen. Die folgenden Tipps, Ratschläge, Beispiele und Ausführungen sind also als eine Art Lebenshilfe zu verstehen, mit der du vermeidest, in einen gefährlichen emotionalen Abwärtsstrudel zu gelangen.

Bleib realistisch und analysiere möglichst sachlich

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Oftmals verfällt man, wenn eine Beziehung beendet worden ist, in Verhaltensweisen, in deren Rahmen die Realität gerne ein wenig “gebeugt” wird. Man kann die Situation, so wie sie sich tatsächlich darstellt, nicht akzeptieren. Es kann nicht sein, was nicht sein darf und man redet sich alles schön. Kurzum, man möchte die Tatsachen nicht wahrhaben.

Das hat zur Folge, dass man sich immer, wenn man mit diesen Fakten konfrontiert wird, in eine Traumwelt flüchtet, indem man sich im übertragenen Sinne die Ohren zuhält, die Augen schließt und ganz laut: “La La La” ruft, um die Wahrheit nicht hören oder sehen zu müssen. Eigentlich wie ein kleines Kind.

Natürlich versucht man so, eine Art Schutzmechanismus um sich herum aufzubauen, mit dem die nüchternen Fakten möglichst ferngehalten werden. Solltest du dich in dieser Kategorie wiederfinden, müssen wir dir an der Stelle leider sagen, dass du mit dieser Haltung genau das Gegenteil von dem erreichst, worauf du eigentlich abzielst. Tatsächlich nämlich schützt du dich damit keineswegs, sondern flüchtest dich in eine Parallelwelt, die es gar nicht wirklich gibt.

Die Weigerung, Fakten zu akzeptieren, wird dich in keinem Bereich voranbringen. Ganz im Gegenteil. Je schneller du dich mit den Tatsachen abfindest, umso schneller wird es dir gelingen, zu deinem gewohnten Alltag zurückzukehren und dich mental für neue Erlebnisse, die dir das Leben bietet, zu öffnen. Dieser Strohhalm, an den du dich klammerst, wird dich solange in deiner persönlichen Weiterentwicklung behindern, wie du an ihm festhältst.

Es ist also für deinen Umgang mit dem Trennungsschmerz von elementarer Bedeutung, zunächst einmal die gegebenen Tatsachen als solche hinzunehmen, anzuerkennen UND die Gründe genau zu analysieren. So hart es auch sein mag...dein Ex-Partner ist womöglich fremdgegangen, hat eure Beziehung beendet und baut sich vielleicht gerade ein neues Leben mit einem neuen Mann oder einer neuen Frau auf. Sie oder er hat also mit dir als Partner abgeschlossen.

Das zu akzeptieren mag im ersten Moment hart sein, bringt dich aber mittel- und langfristig persönlich weiter als wenn du dich an etwas festzukrallen versuchst, was es schon lang nicht mehr gibt. Nur wenn du die Realität akzeptierst, kannst du dich auf neue Situationen einlassen. Allein schon durch das Ausstrahlen von Zuversicht und Positivität wirst du von deiner Umwelt ganz anders wahrgenommen. Eine solche Ausstrahlung wird dir in vielerlei Hinsicht wichtige Türen öffnen. Gesellschaftlich und emotional, was vor allem deine künftige Partnersuche erheblich erleichtern wird. Analysiere also möglichst sachlich die Situation, ziehe die richtigen Schlüsse, akzeptiere das Ergebnis und bleib dabei vor allem realistisch.

Den Partner zurückgewinnen

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Dieser Punkt mag auf den ersten Blick widersprüchlich zum vorangegangenen Abschnitt wirken, ist es auf den zweiten Blick aber nicht. Zunächst einmal wirst du dich womöglich wundern, weshalb wir dir in diesem Abschnitt die Möglichkeit nahelegen, Bemühungen anzustellen, die das Zurückgewinnen deines (Ex-)Partners zum Ziel haben, während wir dir eingangs vorgeschlagen haben, dich mit einer Trennung abzufinden.

Nun ist es wichtig, sich zu vergegenwärtigen, dass der Tenor des ersten Abschnitts war, die Situation in erster Linie realistisch zu betrachten. Daher schließt eines das andere nicht aus. Letztlich fließen in die Betrachtung einer Trennung immer mehrere Faktoren ein, aus deren Gesamtheit du dann die richtigen Schlüsse ziehen musst. Wenn deine Ex-Partnerin nun beispielsweise, wie oben beschrieben, bereits mit einem neuen Partner zusammenlebt und mit dir nichts mehr zu tun haben möchte, ist das schon ein deutliches Indiz dafür, dass du dich wohl besser damit abfinden solltest, dass dein Leben nun ohne den Ex-Partner weitergehen muss und auch weitergehen wird.

Ein weiterer Indikator für diese Einschätzung sind schlimme Verfehlungen während eurer Beziehung. Hat beispielsweise Gewalt eine Rolle gespielt, seid ihr euch schon mehrmals fremdgegangen oder war rückblickend ohnehin die Luft raus und ihr habt nur noch nebeneinander her gelebt wie in einer WG? Dann ist eine Trennung für euch beide vielleicht tatsächlich die beste Lösung.

Trennung ist nicht gleich Trennung

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Deshalb ist es so wichtig, sich ein realistisches Bild der Situation zu machen. Nun kommt das große Problem: Es kann durchaus sein, dass lediglich kleine Stellschrauben justiert werden müssen, und es verfrüht wäre, alles aufzugeben.

Kleine vermeintliche Fehler des Partners, Marotten und Angewohnheiten können über viele Jahre zu einem Verdruss führen, der sich im Laufe der Zeit aufstaut und sich in einem großen Knall entlädt. Dafür können schon vermeintliche Banalitäten verantwortlich sein wie:

  • Der Klassiker der nicht zugeschraubten Zahnpastatube
  • Der berühmte nicht runtergeklappte Klodeckel
  • Ungereimtheiten über die Verteilung der Haushaltsaufgaben
  • Unstimmigkeiten in der Kindererziehung
  • Zu wenig Aufmerksamkeit
  • Der Ton untereinander

Es sind vergleichsweise belanglose Komponenten, die in der Summe und im Laufe der Zeit dann zu einer Trennung führen. Auch hier kommt wieder die Wichtigkeit der sorgfältigen, ungeschönten und realistischen Analyse zum Tragen. Wenn nämlich klar wird, dass es Faktoren wie diese sind, die zur Trennung geführt haben, besteht nach wie vor Grund zur Hoffnung, dass sich die Beziehung doch noch retten lässt. Oftmals hat der Partner, der die Trennung initiiert hat, den Eindruck, dass du Sachen wie diese einfach schleifen lässt.

Bei derartigen Trennungsgründen zeigt sich auch sehr häufig eine völlig andere Tonalität bei Konversationen nach der Trennung als bei dem eingangs erwähnten Beispiel. Oftmals nämlich sind nach wie vor Gefühle vorhanden. Zwischen den Zeilen liest sich das dann wie folgt: “Ich liebe dich noch, aber mich nerven einfach deine Gewohnheiten.” In diesem Fall kannst du dem Trennungsschmerz effektiv entgegenwirken, indem du einfach versuchst, die Trennung rückgängig zu machen.

Was hier hilft, ist reden, reden und nochmals reden. Deinem Partner muss klar werden, dass du bereit bist, künftig die Zahnpastatube zuzuschrauben, mehr im Haushalt zu helfen und auch mehr zur Kindererziehung beiträgst. Diese Sachen stehen exemplarisch für eine Menge Kleinigkeiten, die sich über die Jahre zu einem Großen Ganzen angesammelt haben. Hilfreich ist es hierbei auch immer, sich im Zuge der Gespräche mit dem (Ex-)Partner auf einen Tag in der Woche oder aller zwei Wochen zu verständigen, der nur euch gehören wird. Back to the roots lautet nun euer Mantra. Erinnert euch daran, weshalb ihr euch einst ineinander verliebt habt.

Regelmäßige Zeit zu zweit wird euch helfen, wieder zu dem zurückzufinden, was ihr abgesehen von Eltern, pflichtbewussten Berufstätigen und dergleichen nämlich einmal ward und was ihr vielleicht auch eigentlich noch immer seid. Zwei Menschen, die sich lieben. Manchmal nämlich lohnt es sich durchaus zu kämpfen. Mit vergleichsweise einfachen Maßnahmen kann eine Beziehung so doch noch gerettet werden.

Ablenkung

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Der Umgang mit Trennungsschmerz im Allgemeinen ist so individuell wie die Menschen, die daran leiden. Und so sind die Maßnahmen, um dem Trennungsschmerz zu trotzen, überaus breit gefächert. Was dem einen hilft, ist für den anderen womöglich eher kontraproduktiv. Eine Maßnahme jedoch, die sich immer wieder bei nahezu allen Menschen mit derartigen Problem bewährt, ist die Ablenkung.

In diesem Kontext ist es wichtig zu wissen, dass nicht die Flucht vor der Realität Ziel der Ablenkung ist, sondern die Erkenntnis, dass das Leben sehr viel mehr zu bieten hat, als man sich in einem emotionalen Tal eingestehen möchte.

Wichtig: In diesem Kontext ist es wichtig zu wissen, dass nicht die Flucht vor der Realität Ziel der Ablenkung ist, sondern die Erkenntnis, dass das Leben sehr viel mehr zu bieten hat, als man sich in einem emotionalen Tal eingestehen möchte.

Wesentliche Faktoren im Zuge der Ablenkung sind Familie und Freunde. So kann es ungemein hilfreich sein, wenn dich beispielsweise ein guter Freund an die Hand nimmt, um mit dir etwas zu unternehmen, von dem er weiß, dass es dir Spaß machen wird und dich aus dem engen Korsett von Trauer, Verzweiflung und auch Selbstmitleid befreien kann. Was das im Detail ist, kann nicht allgemeingültig beantwortet werden.

Da es sich jedoch um die Familie oder einen guten Freund handelt, kannst du davon ausgehen, dass diese sehr genau wissen, mit welchen Aktivitäten sie dich aus der Reserve locken können. Hier sind ganz unterschiedliche Handhabungen möglich, die in dir die richtigen Impulse auslösen können. Dabei kann es sich um Aktivitäten handeln wie:

  • Abend in einer Bar
  • Besuch eines Konzertes
  • Poker-Abend
  • Eine gemeinsame Reise
  • Gang ins Kino
  • Sportliche Aktivitäten

Gang zum Profi

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Wenn alle Initiativen scheitern, dich aus diesem Tal herauszuholen, gibt es noch immer die Möglichkeit, dir professionelle Hilfe zu holen. Nach wie vor ist der Gang zum Psychologen in der öffentlichen Wahrnehmung ein wenig verrufen – ein Vorurteil, das auf mehrere Klischees zurückzuführen ist, von denen nicht ein einziges einer sachlichen Prüfung standhält.

Hier und da wird eine entsprechende Therapie mit einer Art von Schwäche assoziiert. Tatsächlich aber zeugt es eher von charakterlicher Stärke, sich selbst einzugestehen, dass man mit einer Situation allein nicht mehr zurechtkommt und Hilfe eines Profis benötigt. Lass dich also keinesfalls von haltlosen Vorurteilen hinsichtlich eines Besuches bei einem Psychologen beeinflussen. Schließlich würdest du wohl auch nicht auf die Idee kommen, es als Schwäche auszulegen, wenn jemand für die Reparatur seines Autos einen KFZ-Mechaniker beauftragt, richtig?

So wie es ausgebildete Spezialisten für nahezu jeden anderen Bereich gibt, so verfügt auch der Psychologe über spezifisches Wissen, welches er dir, deiner Familie und deinen Freunden voraus hat. Mit dieser Expertise kann er außerdem Anzeichen erkennen, die auf eine Depression oder womöglich suizidale Absichten hindeuten und entsprechend entgegensteuern.

Wichtig: So wie es ausgebildete Spezialisten für nahezu jeden anderen Bereich gibt, so verfügt auch der Psychologe über spezifisches Wissen, welches er dir, deiner Familie und deinen Freunden voraus hat. Mit dieser Expertise kann er außerdem Anzeichen erkennen, die auf eine Depression oder womöglich suizidale Absichten hindeuten und entsprechend entgegensteuern.

Abgesehen von den fachlichen Kompetenzen kann es auch von überaus großem Nutzen sein, einen Dritten, Unbeteiligten die Situation einschätzen zu lassen. Der Psychologe ist weder langjähriger Freund noch gehört er zur Familie oder ist in irgendeiner anderen Weise emotional in die Situation involviert. Dieser wichtige Abstand erlaubt einen Blick von außen auf das Große Ganze. Eine Perspektive, die oftmals vollkommen andere Sichtweisen ermöglicht und damit auch neue Lösungsansätze erzeugt.

Allein schon durch diese beiden Faktoren ist es überaus sinnvoll, sich auch mal an einen ausgebildeten Profi zu wenden. Vorbehalte gegen diese Art von Hilfe entbehren jedweder Logik und sind damit weder nachvollziehbar noch zielführend.

Fazit

In der Verarbeitung von Trennungsschmerz unterscheiden sich die Menschen streckenweise erheblich. Ein gemeinsamer Nenner jedoch verbindet alle diesbezüglichen Lösungen. Und zwar ein sachlicher, nüchterner Blick auf das Gesamtbild.

Da dir selbst das als Betroffener nicht immer gelingen wird, ist es umso wichtiger, die Familie, Freunde oder auch einen Psychologen zu Rate zu ziehen. Wie auch immer die Methode aussieht, die dir am ehesten hilft; sie ist in jedem Fall der erste Schritt zu einem Leben voller Hoffnung, Zuversicht und Positivität - und mit diesem ersten Schritt beginnt bekanntlich jeder Weg.


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